Lernen von ...

... Wölfen

Wölfe als Urahn unserer Hunde

Genauso faszinierend wie Straßenhunde, sind Wölfe. Auch von diesen kann man lernen. Sicherlich haben die Menschen recht, die der Meinung sind, dass Hunde und Wölfe nicht mehr verglichen werden können, andererseits gibt es auch Gemeinsamkeiten, die man in Überlegungen beim Zusammenleben mit Haushunden einbeziehen kann.

Sehr gern beziehe ich mich da auf die Familienstruktur von Wolfsrudeln, die der Familienstruktur von uns Menschen sehr, sehr ähnlich ist. Auch ist mir aufgefallen, dass z.B. Straßenhunde eine ähnliche Struktur haben, Welpen bzw. Junghunde werden deutlich länger von ihrer Mutter betreut, als wir das aus der modernen Hundezucht kennen. Auch die Väter übernehmen länger Aufgaben, die dem Lernen und Überleben dienen. 

Die Fragen, die sich stellen: Welche konkrete Rolle übernehmen wir Menschen dann in der Beziehung zu unseren Hunden? Können wir so etwas wie der "Leitwolf" sein, der in sich gefestigt ist, Entscheidungen trifft und diese ausführt und den Nachkommen zeigt, wie der Planet Erde funktioniert? Wie dürfen wir uns konkret verhalten? Wovon ist das Verhalten abhängig und wie wirkt sich unser Verhalten auf die Caniden aus, die bei uns leben? Können wir überhaupt die "richtigen" Sozialpartner sein? Und wenn ja, wie dürfen wir das angehen und uns darauf vorbereiten und einstellen?

Natürlich können wir nicht in die Rolle eines Wolfes oder Hundes schlüpfen!

Aber gibt es vielleicht Eigenschaften, die für uns selbst erstrebenswert sind und die uns zu einem verlässlichen und wegweisenden Partner für unsere Haushunde machen, ohne dass wir diese Wesen vermenschlichen?