Hund ist nicht gleich Hund

Ähnlich wie wir Menschen, hat auch jeder Hund verschiedene Charakterzüge. Ihr Verhalten unterscheidet sich teilweise sehr stark voneinander. Doch wovon hängt es ab? Hierfür gibt es verschiedene Gründe.


Der Wolf als Vorbild
Das Grundverhalten des Hundes findet man im Betragen der Wölfe. Von Grund auf herrscht hier ein Gleichgewicht zwischen Jagd-, Sozial- und Territorialverhalten. Diese Ausprägungen sind heute nach wie vor erhalten. Bestimmte Verhaltensweisen wurden jedoch, je nach Rasse des Hundes, verstärkt oder herausgezüchtet.

Sind Verhaltensweisen von der Rasse abhängig?
Besonders deutlich werden verschiedene Verhaltensweisen der Hunde natürlich auch, wenn man die zahlreichen Rassen betrachtet. Doch auch innerhalb der einzelnen Rassen können die Ausprägungen bestimmten Verhaltens unterschiedlich sein. Wir sprechen hier von der sogenannten Individualgenetik.

Was hat der Hundehalter damit zu tun?
Nicht alle Verhaltensweisen können vom Hundehalter bedingt werden. Jedoch hat er einen großen Einfluss auf die Prägungs- und Sozialisierungsphase seines Hundes. Es kommt also darauf an, wie wir mit unserem Hund umgehen. Dabei ist zunächst wichtig festzustellen, welche Rolle er in unserem Leben spielt. Die Art, wie wir unseren Hund behandeln, spiegelt auch sein Verhalten wider.

Wachhund oder Familienmitglied?
Ist unser Hund ein echter Sozialpartner oder sehen wir in ihm nur ein Wesen, welches wir kontrollieren und dominieren wollen? Dementsprechend behandeln und prägen wir unseren Hund. Eine wichtige Rolle für das Verhalten des Hundes spielt daneben auch die Frage, ob und welchem Stress der Hund ausgesetzt ist, welche Ernährung er bekommt und in welchem Umfeld er lebt. All jene Faktoren haben auch Einfluss auf dessen psychischen und physischen Zustand.