Wie du in kniffeligen Situationen ruhig bleiben kannst

Es ist keine schöne Situation, wenn Hunde aufeinander losgehen. Vor allem nicht, wenn es sich dabei um die eigenen Hunde handelt. Ich selbst habe es schon bei meinen eigenen erlebt. Der Anblick zweier wilder Tiere veranlasst uns Hundehalter in einer solchen Situation nicht selten zum überreagieren. Aber wie können wir das eigene Verhalten steuern, um die Situation besser zu beherrschen?


Die Gedanken spielen bei Stress verrückt
Jeder Gedanke ist verknüpft mit den fünf Kanälen der Sinneswahrnehmung: Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Fühlen. Sehr stark ist bei uns die Kraft des Gefühls ausgeprägt. Fühlen wir uns schlecht, verhalten wir uns auch dementsprechend und umgekehrt. Wenn wir dieser Situation sehr energisch begegnen, haben wir bereits schlechte Gedanken, die uns zu eben diesem Handeln verleiten.

Was wir uns selbst einreden
Hören wir stattdessen doch erst einmal in uns rein. Was passiert in diesem Moment im Kopf? Was denken wir? Wie reden wir mit uns selbst? Womöglich sagen wir uns: „So ein Mist! Jetzt beißen sie sich wieder. Das darf doch nicht wahr sein“ – und das je nach Charakter in einem etwas ausfallenderen Ton. Wichtig ist zu sehen, dass dieser Satz mit negativen Gefühlen verknüpft wurde.

Und was passiert noch im Kopf? Vermutlich gaukelt unser Verstand uns schon ein Endresultat vor, welches uns zeigt, wie beide Hunde jaulend und verletzt am Boden liegen. Diese Bilder spiegeln das, was wir von der Situation erwarten.

Sinneskanäle dürfen trainiert werden
Unser Ziel sollte es sein, in einer derartigen Situation ruhig zu bleiben. Dazu müssen unsere Sinnenkanäle anders bespielt werden. Wir könnten uns zum Beispiel vorstellen, dass im Endresultat beide Hunde jeweils in einem anderen Zimmer sind, um sich zu beruhigen. Die Konsequenz davon ist, dass wir entspannter reagieren können. Dazu eignen sich mentale Techniken, die helfen, den inneren Stress zu reduzieren. Je nachdem wie problembehaftet das eigene Leben ist, desto besser oder schlechter können wir unser Denken und Handeln kontrollieren. Hinzu kommt, dass jeder Mensch andere Techniken bevorzugt, um solche Situationen zu meistern. Deshalb ist es wichtig, in uns hineinzuhören und den für uns besten Weg zu finden. Coaches können dabei unterstützen.